KÜNSTLER / Kunst nach 1945
Hans Steinbrenner

Figur, 1986
© Hans Steinbrenner / VG Bild-Kunst, Bonn

Hans Steinbrenner

Figur, 1986

Bronze
12,2 × 3 × 2 cm

monogrammiert und nummeriert u.: ST. 10/30
Modell für eine Figuren-Dreier-Gruppe aus Muschelkalk, 1986-1988
Auflage: 30 Exemplare
(Atelier Nr.7)
(STEINH/S 60)

€ 1.000
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Das Jahr 1969 markiert einen Umbruch in Hans Steinbrenners bildhauerischem Werk. Seine Kubenformationen hatten sich soweit verdichtet, dass ihre Kompositionsfähigkeit ausgeschöpft schien. Eine neue künstlerische Orientierung fand unter seiner Faszination für den Zusammenhang von planmäßiger Konstruktion und intuitiver Arbeitsweise im Werk von Otto Freundlich und dessen »Dynamischen Elementarismus« statt. Fortan konzentriert sich Steinbrenner verstärkt auf geometrische Umsetzungen, in denen er die aus dem Material geformten Rechteckformationen in Größe und Ausrichtung gegeneinander abwägt und um eine verborgen bleibende Mittelachse miteinander verschränkt. Als Folge werden die würfelartigen Formfindungen durch auf die Vertikale ausgerichtete, stelenartig wirkende Formationen abgelöst – der Beginn einer Entwicklung, die in den 1980er Jahren zu ihrem Höhepunkt findet. Die für seine Skulpturen typische Durchgliederung der Blöcke wird belebter und freier, wie die hier gezeigte »Figur« aus dem Jahr 1986 ausdrucksstark veranschaulicht.
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