Spurensuche / Positionen der Avantgarde

Objektkasten IV, 1968
© Jan Meyer-Rogge / VG Bild-Kunst, Bonn

Jan Meyer-Rogge

Objektkasten IV, 1968

Holz, Farbe
63,5 × 63,5 × 10 cm

verso signiert, nummeriert und datiert: J. Meyer Rogge 68, Nr. 4
(MEYERJ/O 1)

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Der Bildhauer Jan Meyer-Rogge befasst sich vorrangig mit den Materialien Stahl und Holz, sowohl in der minimalistischen Kunst als auch der Landart. Das Motto seines Schaffens lässt sich unter der Prämisse Balancen im Raum und in der Landschaft zusammenfassen. Der Künstler formuliert selbst: »Wenn es gelingt, den Moment zu erkennen, in dem das Material beginnt, sich selbst zu organisieren, entferne ich mich schrittweise aus dem Vorgang und überlasse es jetzt dem Material zu handeln.« Der 1968 entstandene Objektkasten definiert sich aus den im Werk angestrebten minimalistischen Tendenzen, indem er sich ganz einer räumlichen Wirkung des Quadrats und der Diagonalen unterordnet. Er wird in sechzehn weiteren Quadraten unterteilt, jeweils in einer eigenen seriell und geometrisch angelegten Ordnung in einem System regelmäßiger und teilweise auch unregelmäßiger Winkel sowie unterschiedlich breiter, weißer Diagonalen über schwarzem Grund. Daraus entwickelt sich ein spielerisch durchdachter Konstruktivismus, der horizontal, vertikal und räumlich zu lesen ist. Mit diesen Mitteln an schematischer und seriell angelegter Klarheit erreicht Rogge die von ihm bewusst angestrebte Entpersönlichung.
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