What's up?! / Zeitgenössische Positionen zum 50. Galeriejubiläum

Fünf Pflaumen, 2019
© Cornelius Völker / VG Bild-Kunst, Bonn

Cornelius Völker

Fünf Pflaumen, 2019

Öl auf Leinwand
70 × 100 cm

verso signiert, datiert und bezeichnet
(VOELKC/M 3)

€ 15.500
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Cornelius Völker behandelt banale Motive mit derselben Neugier wie ›wertvollere‹ Inhalte. Die Pflaumen, die außer durch eine weniger geläufige psychoanalytischen Deutung mit erotischer Konnotation in der Kunst kaum Beachtung finden, werden regelrecht kultiviert und in einem altehrwürdigen, nahezu mystischen Raum zelebriert. Damit greift der Maler Kompositionselemente des 19. Jahrhunderts auf, während er im Sujet an innovative Darstellungen des Impressionismus anknüpft – man denke an die Spargelbilder Edouard Manets u.a. Völker scheut sich nicht, weit in die Tradition zurückzugehen, sucht geradezu die Herausforderung. »Die Malerei muss mit diesen problematischen Motiven irgendwie klar-kommen.« Die Illusion wird durch die Rückbindung auf die Fläche in Frage gestellt - was er malt, definiert sich nicht über die Perspektive oder über die Form, sondern allein aus der Farbe heraus, die keine Harmonie sucht, sondern den Kontrast. Robert Fleck sieht hier Parallelen zur »Emanzipation der Dissonanz«, wie sie Arnold Schönberg für die Musik reklamierte.
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