Lothar Quinte / Die Würde der Farbe

Ohne Titel (lichtes Grau), 1999
© Lothar Quinte / VG Bild-Kunst, Bonn

Lothar Quinte

Ohne Titel (lichtes Grau), 1999

Eitempera auf Japanpapier
97,5 × 63,5 cm

signiert und datiert unten rechts: quinte 99
(QUINTL/M 14)

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Lothar Quintes titellose Arbeit von 1999 mit dem lapidaren Zusatz »lichtes Grau« macht die Radikalität des ganzen Werks deutlich, das von einem philosophischen Existenzialismus geprägt ist. Der Künstler sagte selbst: »Was ich male, das bin ich.« Unerbittlich und kompromisslos spürte er dem Kern des Seins nach - und erlebte das Nichts: eine Leere, die in der Darstellung so absolut gesetzt war, dass sich daraus ein ganzer Kosmos entwickeln ließ, basierend auf der Farbe und ihres Raums. Quinte machte sich völlig frei von realen Bildvorlagen, um eine selbstbezüglich-spirituelle Wirklichkeit zu gestalten, die wir im Grunde nicht sehen können. Ihm ging es um die sinnliche Wahrnehmung, durch welche die Leere in eine Fülle an Erkenntnis umgekehrt würde. So wie es ein Nichts in der Kunst nicht gibt - es gibt zumindest eine künstlerische Imagination -, so selbstbewusst meinte Quinte: »Ich abstrahiere nicht, ich schaffe absolute Kunst.«
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