KÜNSTLER / Zeitgenössische Kunst
Ben Willikens


Verfügbare Werke
1939geboren in Leipzig
1962–65Studium der Malerei an der Kunstakademie Stuttgart bei Heinz Trökes
1965–66Studium in London an der Slade School; Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes
1970Villa Romana-Preis, Florenz
1972Villa Massimo-Preis, Rom
1982Professur an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
1983Hans Molfenter-Preis, Stuttgart
seit 1984zahlreiche Arbeiten in öffentlichen Gebäuden und Kirchen
seit 1991Professur an der Kunstakademie München (1994-04: Rektor)
1992Bühnenbildgestaltung beim Klassiker-Projekt zur documenta IX: Staatstheater Kassel, Opernhaus, »Der zerbrochene Spiegel“
1997Einzelausstellungen im Haus der Kunst in München und in der Galerie der Stadt Stuttgart
1999–2004 Rektor der Akademie der Bildenden Künste München, emeritiert
2001Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande
2004Silbermedaille für Verdienste um die bayerische Verfassung
2006Bayerischer Verdienstorden
2009Sonderausstellung »Licht und Dunkel«, Kunstmuseum Stuttgart
2011»Der Raum als Bild«, Museum der bildenden Künste in Leipzig
2016/17»Die Anmaßung der Räume und Orte« , Kunsthalle Weishaupt, Ulm
 lebt in Stuttgart, München und Wallhausen (Hohenlohe)
In den 1970er Jahren arbeitet Ben Willikens mit einer harten, realen Sicht auf die Dingwelt, die durch übersteigerte Nahsichtigkeit und Präzision verbunden mit fiktiven Kombinationen von Dingen und Raum überrealen Charakter erhält. Er transformiert räumliche Kompositionsgrundlagen der Hochrenaissance und Elemente der Neuen Sachlichkeit. Der persönliche, individuelle Gestus der Hand wird vermieden. Die Objekte entstammen dem Ambiente von Anstalten. Ein bevorzugtes, immer wiederkehrendes Motiv ist die Bahre.
Die Räume von Ben Willikens werden nicht bewohnt, sie sind nicht möbliert. Die nach rationalen Gesetzen berechenbaren Perspektivlinien fluten in die Unendlichkeit und das nicht sichtbare, nicht fassbare, nicht berechenbare Licht wird zur Form. Raum transzendiert sich in die fließende Zeit, Licht und Schatten transformieren sich zur sichtbaren Form. Beim Herantreten an das Bild aber werden die Formen wieder zu Farberscheinungen auf der Grauskala und zu Bleistiftlinien. 
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