KÜNSTLER / Zeitgenössische Kunst
Heinz Mack


Verfügbare Werke
1931geboren in Lollar (Hessen)
1950–53Studium der Malerei an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf
1957Heinz Mack und Otto Piene gründen die Gruppe »ZERO«, Düsseldorf
1958–59Erste Licht-Reliefs; Begegnung mit Günther Uecker, Piero Manzoni, Lucio Fontana; Teilnahme an der documenta II
1960Phosphorbilder und Feuerskulpturen
1962–63Erste Lichtexperimente in der Wüste
1963–91Mack malt keine Leinwandbilder mehr
1964Teilnahme an der documenta III
1967»Farblichtkrone« im deutschen Pavillon auf der Weltausstellung in Montreal; Atelier in Mönchengladbach
1970Berufung als Professor in Osaka, Japan; Mitarbeit am deutschen Pavillon auf der Weltausstellung in Osaka; mit Thomas Lenk, Georg-Karl Pfahler und Günther Uecker Teilnahme auf der XXXV. Biennale in Venedig
1990Atelier und Zweitwohnsitz auf Ibiza, Spanien
Heinz Mack erhob Ende der 1950er Jahre – zusammen mit Otto Piene und Günther Uecker – den Anspruch, die Kunst von einem Nullpunkt aus neu zu bestimmen. Mit der Gründung der Gruppe »Zero« wandten sich die jungen Künstler insbesondere von der Materialität des damals die Kunstszene beherrschenden Informel ab, um sich der Darstellung immaterieller Phänomene zu widmen. Die Kräfte der Natur waren ebenso Thema wie die moderne Technik, wobei sich Mack insbesondere der künstlerischen Erforschung des Lichts zuwandte. Dabei ging es ihm weniger um die Effekte, die die Aufmerksamkeit der Besucher erregten, als um eine Hommage an die elementare Lebensgrundlage, den Energiequell des Daseins. So wundert es nicht, dass er mit der Vor- und Darstellung des Lichts auch die Bewegung als dynamische Qualität wahrnehmbar macht. 
Von der Malerei verabschiedete sich Mack im Jahr 1963, um sich in seinen Skulpturen, Reliefs und Installationen ganz der Lichtspiegelung und deren physikalischen Raumbildun-gen zu widmen. Seine Farben reduzierte er zunächst streng auf Silber und Schwarz, bis er sich wieder intensiver und sinnlicher mit der Nuancierung der Farbe beschäftigte. In der Farbgestalt seiner farbchromatischen Arbeiten und der späten Leinwandarbeiten geht Mack dann auf die Goethesche Farbenlehre zurück. In der sehr persönlichen Verbindung von Licht, Bewegung und Farbe drücken sich ontologische und metaphysische Gedanken aus. Diese reflexive Ebene geht einher mit der konsequenten Aussparung der Form zugunsten einer Darstellung des puren Farbvolumens.
 
Schloss Dätzingen / 71120 Grafenau
T + 49 (0) 70 33 / 4 13 94
F + 49 (0) 70 33 / 4 49 23
schloss@galerie-schlichtenmaier.de
 
Öffnungszeiten
Di – Fr 11 – 18.30 Uhr
Sa 11 – 16 Uhr
und nach Vereinbarung
im August geschlossen
Kleiner Schlossplatz 11 / 70173 Stuttgart
T + 49 (0) 711 / 120 41 51
F + 49 (0) 711 / 120 42 80
stuttgart@galerie-schlichtenmaier.de
 
Öffnungszeiten
Di – Fr 11 – 19 Uhr
Sa 11 – 17 Uhr
und nach Vereinbarung

 
Galerie Schlichtenmaier
Telefon
Adresse