KÜNSTLER / Zeitgenössische Kunst
rosalie

Tristan XIV, 2005
© rosalie / rosalie

rosalie

Tristan XIV, 2005

Acryl auf Leinwand
35 × 50 cm

verso signiert und datiert: rosalie 05
(ROSAL/M 18)

€ 2.900
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Der Spruch findet sich in Hölderlins »Hyperion« in der originalen Schreibweise: »Wir sind am Abend unsrer Tage. Wir irrten oft, wir hofften viel und taten wenig. Wir wagten lieber, als wir uns besannen. Wir waren gerne bald am Ende und trauten auf das Glück. Wir sprachen viel von Freude und Schmerz, und liebten, hassten beide. Wir spielten mit dem Schicksal und es tat mit uns ein Gleiches. Vom Bettelstabe bis zur Krone warf es uns auf und ab. Es schwang uns, wie man ein glühend Rauchfass schwingt, und wir glühten, bis die Kohle zu Asche ward. Wir haben aufgehört von Glück und Missgeschick zu sprechen. Wir sind emporgewachsen über die Mitte des Lebens, wo es grünt und warm ist. Aber es ist nicht das Schlimmste, was die Jugend überlebt. Aus heißem Metalle wird das kalte Schwert geschmiedet. Auch sagt man, auf verbrannten abgestorbenen Vulkanen gedeihe kein schlechter Most.«
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