Von Hölzel zum Bauhaus

Figurenmauer, 1946
© Willi Baumeister / VG Bild-Kunst, Bonn

Willi Baumeister

Figurenmauer, 1946

Öl und Kunstharz auf Hartfaserplatte
26 × 45 cm

signiert und datiert u. l.: Baumeister 46
(BAUMEW/M 180)

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Provenienz: Privatsammlung, Stuttgart
Die Arbeit wird im Nachtrag zum Werkverzeichnis der Gemälde
mit der Nummer 1279a geführt.

Nach der Befreiung vom Nationalsozialismus setzt Willi Baumeisters vereinzelt schon zuvor angedeutete Reihe von »Figurenmauern« an, die sich um 1946/47 zu »Belebten Mauern«, »Heiteren Bewegungen« oder »Aufbruchszenen« auflockern. Die so sicht- wie spürbar an die farblich unruhige Fläche des Hintergrunds gebundene Phalanx an zeichenhaften Figuren lassen das Bild als graffiti-ähnliches Werk erscheinen. Während der Hintergrund ein nahezu gestisches Ungestüm aufweisen - ein möglicher Ausdruck der neuen Freiheit -, versucht Baumeister in der figurativen Schicht die Form regelrecht zu suchen: Dreiecke, Kreise, Rauten, Bezugslinien usw., als wolle er dem zertrümmerten Menschenbild eine neue Gestalt geben.
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