Thomas Lenk & Friends

Schichtung 36 d II (Zeichen in der Ebene), 1969
© Thomas Lenk / VG Bild-Kunst, Bonn

Thomas Lenk

Schichtung 36 d II (Zeichen in der Ebene), 1969

Holz, schwarz/ silber
70 × 65 × 25 cm

auf der Innenseite signiert und datiert: Lenk 69, Unikat
(LENKT/W 35)

€ 13.000
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Literatur: Ausst.Kat. Thomas Lenk, Schichtungen, Museum Folkwang Essen, Essen/Stuttgart 1973, S. 26 mit Abb.

Der Bildhauer Thomas Lenk beschritt mit sei-nen formreduzierten Plastiken eine innovative Richtung in der Bildhauerei, womit nicht nur seine schon früh einsetzende Wertschätzung in Deutschland, sondern auch seine internationalen Anerkennung einherging. Lenks Hauptschaffensphase lässt sich in den 1960er und 1970er Jahren einordnen. Ab 1964 entstehen seine ersten autonomen Arbeiten mit dem aussagekräftigen Titel »Schichtungen«. Das durchgängige Motiv dieser ihn unmittelbar bekannt machenden Werkgruppe ist zum einen eine übergreifende, vom Rechteck oder der Kreisform bestimmten Gestalt, verbunden mit flach hintereinander gestaffelten Elementen gleicher Form und gleichen Ausmaßes, wie die Plastik »Schichtung 36 d II (In der Ebene)« von 1969 anschaulich zeigt. Das Werk greift in den es umgebenden Raum ein, verändert diesen und definiert ihn zugleich neu. Diese Wirkung eines diskursiven Betrachter-Kunst-Verhältnis-ses wird zudem durch die mit Silberfarbe bemalte und differenziert abgesetzte vorderste Farbfläche, die mit den dahinter gestapelten schwarzen Kreisformen geradezu kollidiert, noch verstärkt. Schon zeitnah wurde Lenks neuer bildhauerischer Ansatz geschätzt, was an der Lobäußerung des damaligen Leiters des New Yorker Guggenheim Museums, Edward F. Fry, anlässlich der Gruppenausstellung »Lenk-Pfahler« 1968 in Darmstadt, dass Lenk der »eigenständigste und wichtigste unter den deutschen Bildhauern« sei, abzulesen ist. Folgerichtig vertrat Lenk 1970 zusammen mit Georg Karl Pfahler, Heinz Mack und Günther Uecker Deutschland auf der XXXV. Biennale in Venedig.
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