KÜNSTLER / Kunst nach 1945
Paul Reich


Verfügbare Werke
1925am 3. September in Aue (Sachsen) geboren
1946–51Ausbildung zum Pädagogen. Lehrt in Aue an der Volksschule und
 später am Gymnasium als Kunsterzieher. Daneben Betätigung als Holzschnitzer und Bildhauer.
1949Preis der Stadt Dresden für Bildschnitzerei
1951–54Arbeitet als frei schaffender Bildhauer in Aue. Begegnung und Freundschaft mit dem Maler Otto Müller-Eibenstock
1954Flucht in die Bundesrepublik Deutschland
1954–60Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
1957–60Es entstehen Güsse in Buntmetallen
1958Heirat mit der 1956 aus der DDR nachgekommenen Erika Seidel
 1959  Erhält den Preis »Neue Generation« in Hannover. Erste Einzelausstellung in der Galerie Müller, Stuttgart. Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg
1960Beginn der Lichtplastiken in Metall, Glas und Stein
1960/61Mitglied im Deutschen Künstlerbund 1961 Niederlassung als freischaffender Künstler in Renningen bei Leonberg
1964–84Schwerpunktmäßige Arbeit für Kunst im öffentlichen Raum, vor allem Brunnen- und Architekturgestaltung: 967 Leverkusen: Architekturplastik »Lichttor«; 1971/72 Duisburg: Architekturplastik »Lichtschach«; 1974/78 Stuttgart-Büsnau (Universität): Wassergestaltung; 1978 Böblingen (Altenheim): Brunnengestaltung »Wasserharfe«; 1983/84 Heilbronn, Fachhochschule: Brunnengestaltung
1968/69Beschäftigung mit Spieltheorien und bildnerischen Denkmodellen: »Raumschach« und »Zahlenkipp«
1970Teilnahme an der 35. Biennale in Venedig im internationalen Pavillon mit dem »Raumschach« E
1974Entwürfe für bildnerische Klöppeleien von Erika Reich
1978Niederlassung und Bezug eines größeren Ateliers in Heilbronn
1983Beginn des naturwissenschaftlichen Forschens und Arbeitens in der Paläontologie
1985Ehrengast der Villa Massimo, Rom. Allmähliche Beendigung der Bildhauerei aufgrund einer schweren Erkrankung der Atemorgane.
1994Niederlassung in Mariapfarr im Salzburger Land (Österreich)
2009Am 10. Juni in Maria Pfarr (Salzburger Land) gestorben
Bereits als junger Bildhauer an der Stuttgarter Kunstakademie wird Paul Reich im Bannkreis der Abstraktion um Willi Baumeister zu einem radikalen Verfechter der freien bildnerischen Form. Reichs plastische Werke entstehen aus der Liebe zum Material. Dabei entwickelt er seine formale Grundkonzeption immer wieder neu. Hierbei wird nichts dem Zufall überlassen, sondern präzise erarbeitet und geplant. Seit den 1960er Jahren wird das Thema der Entmaterialisierung von Stein, Metall und Glas zum künstlerischen Gestaltungsprinzip. Die Farbigkeit der Plastiken ergibt sich zurückhaltend aus dem Material. Die gegossenen Kunststeine werden getönt, die Farbe der Metalle wird durch die Art der Legierung und durch die Oxidation geprägt. Das Plexiglas wird durch die Erhitzung mittels eines Schweißbrenners und die Verschmelzung mit Ruß gefärbt. 
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