KÜNSTLER / Kunst der Moderne
Henri Michaux


Verfügbare Werke
1899geboren in Namur
1984gestorben in Paris
Henri Michaux gehört zu den wenigen Peintres-Poètes des 20. Jahrhunderts, die sowohl in der Literatur wie in der bildenden Kunst ein herausragendes und eigenständiges Werk geschaffen haben. Von Anfang an gilt Michaux' Interesse der Auseinandersetzung mit den Grenzen der Sprache und der Schrift. In seinen Tuschzeichnungen nimmt Michaux skripturale Elemente und kalligrafische Zeichen auf, die seismografisch aus inneren Bewegungen hervorzugehen scheinen. Seine Zeichnungen zeigen vibrierende Linien und Kraftfelder, waben- und zellenartige Strukturen, die an fremde Landschaften und zoomorphe Formen erinnern.
Ab 1955 experimentiert Michaux unter medizinischer Aufsicht mit Meskalin, um eine Re-Orientierung des Bewusstseins und eine Erfahrung der Elastizität von Raum und Zeit zu erreichen. Seit 1962, vorwiegend zwischen 1966 und 1969, entstehen die „Post-Meskalinzeichnungen“, die „Dessins de Désagrégation“, in denen Michaux ohne Zuhilfenahme der Droge den Zustand der Desaggregation (Zersetzung) oder Reaggregation (Wieder-/ Neuzusammensetzung) dokumentiert. 
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