KÜNSTLER / Kunst nach 1945
Adolf Fleischmann


Verfügbare Werke
Adolf Fleischmann
Im New Yorker Studio 1956; Foto: Nachlass Adolf Fleischmann
1892geboren in Esslingen am Neckar
1908–11Studium an der Kunstgewerbeschule in Stuttgart
1911–13Studium an der Kunstakademie in Stuttgart bei u.a. Adolf Hölzel
1919–21Studium an der Kunstakademie in München bei Karl Caspar
1933–38Aufenthalt auf Mallorca und Ischia / Italien
1938–40Übersiedlung nach Paris. Anschluss an die Künstlergruppe l’Équipe
1940–45Flucht aus Paris; mehrfache Internierung
1946Mitglied der Réalités Nouvelles in Paris
1948Teilnahme am Salon des Indépendants
1952Übersiedlung nach New York
1953–66Teilnahme an den AAA–Group–Shows (American Abstract Artists) in New York
1966Rückkehr nach Stuttgart
1968gestorben in Stuttgart
Adolf Fleischmann gilt als ein Vorläufer der Op(tical) Art. Fleischmanns Auseinandersetzung mit dem Konstruktivismus mündet im Primat der Farbgestaltung, aus der die Durchdringung des Bildraums nach den optischen Gesetzen der Farbe resultiert. Fleischmann verwendet ab 1950 stäbchenförmige Farbelemente in horizontaler und vertikaler Lagerung in Verbindung mit isolierten Einzelakzenten. Die Struktur bleibt nicht Flächen bezogen. Das Bild baut sich in mehreren Schichten irrationaler Räumlichkeit von rückwärts nach vorwärts auf. Ein energetisch aufgeladenes Vibrieren ist die Folge und bestimmend bleibt das „Malerische“. Das Resultat führt zu einer Dynamisierung der Sinne und zu einer Verinnerlichung der optischen Reize, am besten vergleichbar mit der Fuge in der Musik. 
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