KÜNSTLER / Kunst nach 1945
Max Bill


Verfügbare Werke
1908geboren in Winterthur
1924-27Silberschmiedlehre an der Kunstgewerbeschule in Zürich
1927-29am Bauhaus in Dessau, wo Josef Albers, Wassily Kandinsky, Paul Klee, László Moholy-Nagy und Oskar Schlemmer seine Lehrer sind
1929Umzug nach Zürich. Dort ist er fortan als Maler, Grafiker, Architekt, Gestalter und Kunsttheoretiker tätig; ab etwa 1931 konsequent geometrisch-konstruktive Abstraktion
1930-62Mitglied des Schweizer Werkbunds
1932-36Mitglied der Pariser Künstlervereinigung »Abstraction-Création«; bei wiederholten Paris-Aufenthalten freundschaftliche Kontakte zu Hans Arp, Piet Mondrian, Auguste Herbin; in Zürich gründet Max Bill mit Leo Peter Leuppi die Künstlergruppe »allianz«, aus der sich die »zürcher konkreten« formieren
1944Initiator der ersten internationalen Ausstellung der »Konkreten Kunst« in der Kunsthalle Basel; im selben Jahr Gründung der Zeitschrift »abstrakt konkret«
1944-45Lehrauftrag an der Kunstgewerbeschule in Zürich für Formlehre
1967Gastprofessor an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste in Hamburg
1959/64Teilnahme an der »documenta« in Kassel
1951geistiger Urheber und Architekt der gegründeten Hochschule für Gestaltung in Ulm, zudem seit 1952 als Rektor und Leiter der Abteilungen Architektur und Produktform, in der Tradition des Dessauer Bauhauses
1949Aufsatz »Die mathematische Denkweise in der Kunst unserer Zeit«, in dem er Ideen von Georges Vantongerloo weiterführt, die Kunst aus mathematischen Gedankenkonzepten erstehen zu lassen.
1994gestorben in Berlin
Max Bill war am Dessauer Bauhaus Schüler von Kandinsky, Klee und Schlemmer. Als Mitglied der Gruppe „Abstraction-Création“ stand er in Verbindung und Austausch mit Theo van Doesburg und George Vantaongerloo. Ganz im Sinne der universalen Bauhauslehre war er Bildhauer, Designer, Architekt, Kunsttheoretiker und Maler – ein „universaler Gestalter“.
Max Bill verwirklichte in allen Disziplinen konsequent die Vorstellungen der „De Stijl“-Bewegung und legte allen Proportionen mathematische Gesetze zugrunde. Die daraus resultierende Ästhetik definiert sich, jenseits sinnlicher Nachahmung, aus geistigen Gesetzen. Max Bill nennt sie den modernen Geist und „forme-esprit“, eine Schönheit, die sich berechnen und mathematisch, logisch begründen lässt – eine Schönheit jenseits aller Vergänglichkeit. 
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