KÜNSTLER / Kunst der Moderne
Eduard Bargheer


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Eduard Bargheer
E. Bargheer im Forianer Atelier, nach 1960 Foto: Bettina Peterich
1901wird Eduard Bargheer auf der Elbinsel Finkenwerder bei Hamburg geboren. Nach einer abgeschlossenen Lehrerausbildung 1924 Schüler von F.Ahlers-Hestermann und P.Kayser an der Kunstschule Gerda Koppel.
1925erste Studienreise nach Florenz.
1926/27Paris-Aufenthalt.
1927erste Einzelausstellung in Hamburg.
1928Reisen nach Belgien, Holland und Italien.
 Bau eines eigenen Ateliers am Neßdeich auf Finkenwärder.
1929Reise nach England. Mitglied der Hamburgischen Sezession.
1930Sylt-Reise.
1930/31erneute Italienreise. Aufenthalt in Paris. Lehrer an der Kunstschule Koppel.
1932/33Stipendium der Stadt Hamburg für einen längeren Paris-Aufenthalt.
1935Erwerb einer Fischerkate am Süllberg in Hamburg-Blankenese. Anmietung eines Ateliers an Hamburgs Jungfernstieg. Reisen nach England und Italien, Aufenthalt in Rom und zum ersten Mal auf Ischia. Erstes Zusammentreffen mit Paul Klee in Bern.
1936Reisen näch Dänemark und Ischia, wo er Werner Gilles kennenlernt. Besuch bei Paul Klee in Bern. Teilnahme an der Ausstellung des Hamburger Kunstvereins "Kunst im Olympia Jahr".
1937/38abwechselnde Aufenthalte auf Ischia, in Florenz und Hamburg.
1939Übersiedelung nach Italien (Florenz, Ischia), Freundschaft mit Rudolf Levy.
1942Einzelausstellung in Florenz.
1942-44Dolmetscher bei der Kriegsmarine in La Spezia.
1944Beauftragter für den Kunstschutz in Florenz. Zerstörung des Hamburger Ateliers.
Ab 1947ständiger Aufenthalt in Forio d'Ischia wo er 1948 Ehrenbürger wird.
Ab 1950regelmäßige Treffen mit Werner Gilles und Hans Purrmann auf Ischia. Bargheer lebt ab 1953 wieder abwechselnd in Forio d'Ischia und Hamburg-Blankenese. Nimmt an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland teil.
1955und 1959 Teilnehmer an der I. und II.documenta.
1979gestorben in Hamburg-Blankenese
Eduard Bargheer begann als freischaffender bildender Künstler Anfang der zwanziger Jahre.

Das umfangreiche Oeuvre, welches er hinterließ, entstand zwischen 1924 und 1979 in sechs Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, die geprägt waren durch die Weimarer Republik, die Hitler-Diktatur und den Wiederanfang und Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg.

Vor 1939 war Bargheers Lebensmittelpunkt, abgesehen von ausgedehnten Reisen vor allem nach Italien und Frankreich, Norddeutschland, was sich in seinen Motiven (Landschaften, Portraits) widerspiegelt. Das bedrängende der politischen Realität drückt sich in einer Verdüsterung der Palette und in Metaphern aus. Den Krieg und die frühe Nachkriegszeit verbrachte Bargheer ganz in Italien. Erst ab 1954 pendeltete er wieder zwischen seinem Domizil auf der Insel Ischia und seinem Haus in Hamburg-Blankenese. So stand sein Werk nach dem Krieg vorherrschend im Zeichen der Mittelmeerwelt. In den sechziger Jahren entdeckte er für sich Afrika, das ihn künstlerisch in seinen Bann zog.

Bargheer drückte sich in allen klassischen künstlerischen Techniken aus: der Handzeichnung, dem Aquarell, dem Ölgemälde und der Druckgraphik. Es entstanden auch mehrere monumentale Werke im öffentlichen Raum (Mosaike, Wandmalereien). Ausserdem liegen einige Illustrationen vor (Collodis „Pinocchio“, Camus „Der Gast“, Sophokles „Antigone“). 
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