KÜNSTLER / Kunst der Moderne
Max Ackermann


Verfügbare Werke
Max Ackermann
Max Ackermann beim Malen an einer Staffelei am Bodensee. Foto: privat
1887geboren in Berlin
1906–07Schüler bei Henry van de Velde und im Kunstgewerblichen Seminar in Weimar
1908–09Studium an der Kunstakademie Dresden bei Richard Müller
1909Studium an der Kunstakademie München bei Franz von Stuck
1912Übersiedlung nach Stuttgart; Studium an der Stuttgarter Kunstakademie bei Richard Pötzelberger; Begegnung mit Adolf Hölzel und Auseinandersetzung mit dessen Theorien
1921Einrichtung einer „Lehrwerkstätte für neue Kunst" in Stuttgart
1924erste Einzelausstellung im Württembergischen Kunstverein Stuttgart
1936Lehrverbot, Übersiedlung auf die Halbinsel Höri; schöpferische Inspiration durch die Bodenseelandschaft
1948Ausstellung in Paris im „3ème Salon des Réalités Nouvelles"
1950Ströher-Preis für gegenstandsfreie Kunst
1953Seminar über Malerei und Architektur mit Hugo Häring und Kurt Leonhard
1956Einzelausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart
1957Verleihung des Professorentitels ehrenhalber; Rückkehr nach Stuttgart
1964Ehrengast in der Villa Massimo, Rom
1975Gestorben in Unterlengenhardt/Bad Liebenzell
Max Ackermann ist einer der prominentesten Mitbegründer der gegendstandsfreien Malerei nach dem Zweiten Weltkrieg. Unter dem prägenden Einfluss von Adolf Hölzel an der Stuttgarter Akademie erkennt Ackermann das Primat der Komposition über die Konstruktion sowie des metaphysischen Sinnbildes über das konkrete Abbild an. Er gelangt von seinen figurativen Anfängen, die sich bis in die 1930er Jahre halten, im Laufe eines Jahrzehntes zu immer freier werdenden Abstraktionen, sodass ab den 1940er Jahren komplett gegenstandslosen Kompositionen als überzeugende Bildfindungen entstehen. Unter den Künstlern, die vom Naziregime aufgrund ihrer nicht konformistischen Kunstauffassung „ausgeklinkt“ wurden, ist Max Ackermann einer der wenigen, dessen Schaffenskraft ungebrochen über sieben Jahrzehnte eine Brücke vom 19. bis zum ausgehenden 20. Jahrhundert schlagen konnte.

 
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